Immortellenhydrolat Bio 75 ml
Hydrolate · Frankreich

Immortelle

Helichrysum italicum (Roth) G.Don

CHF 11.50 75 ml

Warm und würzig duftet dieses Pflanzenwasser, mit einer Note, die an einen orientalischen Gewürzbasar erinnert. Hinter dem überraschenden Duft verbirgt sich ein Pflegewasser, das vor allem bei anspruchsvoller, reiferer Haut zum Einsatz kommt.

Herkunft Frankreich
Gewinnung Wasserdampfdestillation
Pflanzenteil Blüte und Kraut
Qualität Zertifiziert Bio
würzigwarm

Grösse

Versand am selben Tag bei Bestellungen vor 12 Uhr
Abholung vor Ort in Köniz möglich

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Immortelle in der Aromatherapie

Spät entdeckt, rasch geschätzt

Weil Ketone wie das Italidion gut in Hydrolate übergehen, rückte Immortellenhydrolat kurz nach der Jahrtausendwende in den Blick der Aromapraxis. Heute gilt es als preiswerte Alternative zum mittlerweile sehr teuren ätherischen Öl der Immortelle.

Sprühnebel für reife Haut

Wird der Teint mit den Jahren porös und pergamentartig, gilt Immortellenhydrolat in der Aromatherapie als gefragtes Gesichtswasser. Es wird regelmässig über das Gesicht gegeben, gern auch gemischt mit Rosenhydrolat.

Vor dem Einölen

Laut Eliane Zimmermann trocknet eine Ölpflege weniger aus, wenn die Haut vorher eingesprüht wurde. Dafür die Haut zuerst mit Immortellenhydrolat benetzen und gleich danach das gewohnte Öl einmassieren.

pH 3,5 bis 3,8

Damit liegt das Wasser noch etwas tiefer als die leicht saure Hautoberfläche mit ihrem Säureschutzmantel. Seinen Platz hat es direkt nach dem Reinigen, noch vor Creme oder Öl.

Helichrysum italicum
Botanik

Die Pflanze hinter dem Öl

Die Immortelle, botanisch Helichrysum italicum, ist eine Staude aus der Familie der Korbblütler. Ihr Beiname Currykraut führt in die Irre, denn Curry ist keine Pflanze, sondern der Sammelbegriff für Mischungen der indischen Küche.

Sobald sie blüht, wandert das Kraut in die Wasserdampfdestillation. Aufgefangen wird das Kondensat mit den flüchtigen und wasserlöslichen Anteilen der Pflanze, die ihm seinen eigenen Charakter geben. Gelöstes ätherisches Öl macht darin höchstens ein Prozent aus.

Der Gattungsname Helichrysum verbindet die griechischen Wörter für Sonne und Gold.

Die sonnenhungrige Immortelle trägt schmale Blättchen, die grau statt grün schimmern.

Ihre winzigen, leuchtend gelben Köpfchen behalten auch getrocknet ihre Farbe und zieren Gestecke.

Herkunft

Zwischen Geröll und Brandung

In Frankreich sind vor allem der Süden und Korsika für Immortellenhydrolat bekannt, daneben kommt es vom Balkan. Auf Korsika gehört die Immortelle zur typischen Macchia, der dichten Buschlandschaft der Insel.

Zu Hause ist die Art rund ums Mittelmeer, wo sie karge, steinige Hänge und sandige Küstenstriche mit langen, regenarmen Sommern besiedelt. Vorkommen gibt es von Portugal und Spanien über Italien und Kroatien bis nach Marokko und Algerien.

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Sibylle ist mit den Kräutern ihrer Grösi aufgewachsen und hat in den 1980er Jahren die ätherischen Öle entdeckt. Zurück in der Schweiz hat sie dieses Wissen in Florentia gesteckt. Heute führt sie Florentia mit ihrer Familie und einem kleinen Team.

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