Rizinusöl Bio 75 ml
Fette Pflanzenöle · Indien

Rizinusöl

Ricinus communis L.

CHF 9.00 75 ml

Rizinusöl ist in der Kosmetik fest verankert und bringt eine reichhaltige, dichte Textur mit, die man sofort erkennt. Sein Duft bleibt mild und dezent im Hintergrund. Wer für Lippen und Haar gern selbst anrührt, greift oft zu diesem Öl.

Herkunft Indien
Gewinnung Kaltpressung
Pflanzenteil Samen
Qualität Zertifiziert Bio

Versand am selben Tag bei Bestellungen vor 12 Uhr
Abholung vor Ort in Köniz möglich

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Rizinusöl in der Aromatherapie

Gefragt in vielen Rezepturen

In Cremes, Badeölen und Produkten für Bart und Haar ist Rizinusöl eine geschätzte Zutat, deren Profil vor allem auf seinen hohen Anteil an Ricinolsäure zurückgeht. Für die Haut dient es traditionell als Feuchtigkeitsspender und als Grundlage für Mischungen mit weiteren Zutaten.

Aus der Schminktasche

In Lippenstiften gehört Rizinusöl zu den gängigen Rohstoffen und auch in Wimperntusche ist es zu finden. Auch für Lippenbalsam aus der eigenen Küche eignet es sich als Teil der Ölphase.

Für krauses Haar

In afrikanischen, karibischen und indischen Kulturen pflegt man Locken seit Generationen mit Rizinusöl, für Glanz und bessere Kämmbarkeit. Gern wird es dafür mit einem anderen Pflanzenöl gemischt und in die Längen gegeben.

Blassgelb

Im Glas zeigt Rizinusöl nur einen Hauch von Farbe. Auffälliger ist seine Konsistenz, denn es ist sehr zähflüssig und rinnt nur langsam aus der Flasche.

Botanik

Die Pflanze hinter dem Öl

Der Rizinus, botanisch Ricinus communis, gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse und heisst auf Deutsch auch Wunderbaum. In warmem Klima wächst er rasch zu einem Strauch oder kleinen Baum von bis zu zwölf Metern heran. Seine handförmigen Blätter mit fünf bis zwölf tiefen Lappen werden 30 bis 70 Zentimeter gross.

Die marmorierten, bohnenförmigen Samen bestehen zu 40 bis 55 Prozent aus Öl. Für hochwertige Qualitäten werden sie zuerst geschält und dann kalt gepresst. Das Erwärmen danach dient nur der Klärung des gewonnenen Öls.

Linné wählte den Namen Ricinus, lateinisch für Zecke, denn die Kerne erinnern an das Tier.

Männliche und weibliche Blüten sitzen an derselben Pflanze, die weiblichen oben im Blütenstand.

Die Früchte sind stachelige Kapseln, die sich von grünlich bis rotviolett färben.

Herkunft

Felder bis an den Horizont

Über drei Viertel der Welternte stammen aus Indien. Den grössten Teil davon, rund vier Fünftel, liefert der Bundesstaat Gujarat im Westen, der seit Jahrzehnten an der Spitze steht. Die Pflanze kommt dort mit dem halbtrockenen Klima gut zurecht, weil sie Trockenheit verträgt. Im Distrikt Kachchh etwa wird mit dem Monsun im Juli und August gesät und ab Februar in mehreren Durchgängen geerntet.

Ursprünglich ist die Art in Nordostafrika zu Hause, etwa in Äthiopien, Eritrea und Somalia. Heute ist sie in allen Tropen verbreitet und wird unter anderem auch in Brasilien und China angebaut.

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