Für Missgeschicke im Alltag
Nach einer Schramme im Garten oder beim Spielen pflegt Immortelle laut Eliane Zimmermann die Haut rund um die kleine Verletzung. Dazu wird sie in Olivenöl gemischt und behutsam in der Umgebung aufgetragen.
Helichrysum italicum (Roth) G.Don
Immortelle heisst übersetzt «die Unsterbliche», ein grosser Name für eine winzige gelbe Blume. Ihr Öl duftet krautig und würzig, für viele nach Curry, für manche mit einer süssen Spur von Honig. Jede Nase nimmt diesen Duft etwas verschieden wahr, was Immortelle zu einem spannenden Öl macht.
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Abholung vor Ort in Köniz möglich
Unsere ätherischen Öle sind reine Naturprodukte. Gemäss europäischer und schweizerischer Gesetzgebung unterstehen sie dennoch der Chemikaliengesetzgebung und müssen mit folgenden Gefahrenhinweisen gekennzeichnet sein:
Gefahrenhinweise (H-Sätze)
Flüssigkeit und Dampf entzündbar.
Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.
Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Sicherheitshinweise (P-Sätze)
Von Hitze, heissen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten. Nicht rauchen.
Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz/Gehörschutz tragen.
BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser waschen.
Inhalt/Behälter... zuführen.
Wenn Körper und Gemüt nach einem unruhigen Tag etwas Halt suchen, greift die Aromatherapie seit jeher gern zu Immortelle. Ihr Öl ist reich an Nerylacetat und gilt als ausgleichend, gerade in den ruhigeren Stunden des Abends.
Nach einer Schramme im Garten oder beim Spielen pflegt Immortelle laut Eliane Zimmermann die Haut rund um die kleine Verletzung. Dazu wird sie in Olivenöl gemischt und behutsam in der Umgebung aufgetragen.
Sitzt einem der Schreck noch in den Gliedern, setzt die Aromatherapie traditionell gern auf Immortelle als Raumduft. In der Duftlampe verbindet sie sich mit Orange, Mandarine und Zimt zu einer wohltuenden Mischung.
Haben sich die ersten Kopfnoten verflüchtigt, tritt Immortelle hervor und prägt die Mitte einer Komposition. Schon ein Hauch von ihr verleiht dem Duft spürbare Wärme.
Der Gattungsname setzt sich aus den griechischen Wörtern für Sonne und Gold zusammen.
Die Pflanze kommt in zwei Unterarten oder Chemotypen vor, deren Öle sich deutlich unterscheiden.
Rund 600 Arten sind bekannt, doch nur drei oder vier davon liefern ein gängiges ätherisches Öl.
Jedes ätherische Öl besteht aus vielen natürlichen Inhaltsstoffen. Der Ring zeigt, welche Stoffgruppen in diesem Öl wie stark vertreten sind. Fahre über ein Segment oder tippe darauf, um mehr über die Gruppe zu erfahren.
Fahre über ein anderes Segment im Ring oder tippe darauf, um die Gruppe zu wechseln.
Aus unserer Erfahrung
Frankreich
Lavandula angustifolia Mill.
Lavendel fein ist der Klassiker unter den ätherischen Ölen. Sein blumig-krautiger Duft mit der herben Kante wirkt vertraut, ohne je aufdringlich zu werden. Er gilt als eines der verträglichsten Öle und lässt sich entsprechend vielseitig einsetzen.
Marokko
Cedrus atlantica (Endl.) Manetti ex Carrière
Atlaszedernöl duftet warm und holzig, ungefähr so wie eine Schreinerei kurz nach getaner Arbeit riecht. Das Öl selbst ist zähflüssig, beim Auftropfen sieht man ihm das sofort an. Ein Duft für alle, die es lieber gedeckt mögen als spritzig oder süss.
Laos
Styrax tonkinensis Craib ex Hartwich
Benzoe duftet süss und warm nach Vanille, wie eine Backstube am späten Nachmittag. Unter der Süsse liegt eine balsamische Tiefe, die den Duft rund und erwachsen macht. In der Aromatherapie ist er ein wärmender Gegenpol zu den frischen, spritzigen Ölen.
Frankreich
Mentha × piperita L.
Pfefferminze bringt einen Duft mit, den jeder auf Anhieb wiedererkennt. Frisch und minzig riecht das Öl, dazu kommt eine scharfe Spitze, die schon beim Öffnen der Flasche auffällt. Ihr beliebter Duft ist kräftig, im Alltag reicht davon meist sehr wenig.
Vietnam
Melaleuca cajuputi Maton & Sm. ex R.Powell
Cajeput riecht so unverwechselbar, dass man ihn nach dem ersten Mal wiedererkennt. Sein Duft ist krautig und frisch, mit einer würzigen Spitze, die sofort auffällt und lange in Erinnerung bleibt. Ein kräftiges Öl für alle, die klare Düfte den lieblichen vorziehen.
Ägypten
Pelargonium graveolens L'Hér.
Die Rosengeranie verdankt ihren Namen dem Duft ihrer Blätter, der unerwartet rosig ausfällt. Blumig, warm und mit ihrer krautigen Note kommt dieser Duft den Rosen nahe, botanisch gehört die Pflanze aber nicht dazu. Sie ist ein Öl für die Haut und für das Gemüt zugleich.
Argentinien
Simmondsia chinensis (Link) C.K.Schneid.
Jojobaöl gilt als ausgesprochen verträglich, von sensibler Kinderhaut bis zu reifer Haut. Sein Eigenduft bleibt zart nussig und dezent. Als Pflegeöl ist es ein vielseitiges Multitalent für den ganzen Körper, in der Haarpflege seit langem eine bekannte Zutat.
75 ml · 500 ml
Türkei
Prunus armeniaca L.
Aprikosenkernöl ist ein feines Pflegeöl, das jedem Hauttyp guttut. Sein Eigenduft ist mild nussig, mit einer Spur von Marzipan. In Cremes, Lotionen und Massageölen ist es eine gern genommene Grundlage und pflegt ebenso Körper, Gesicht und Haar.
75 ml · 500 ml
Burkina Faso
Vitellaria paradoxa C.F.Gaertn.
Im Tiegel fest und krümelig, auf der Haut sofort schmelzend, so zeigt sich Sheabutter. Traditionell ist sie das klassische Pflegemittel Westafrikas. Bei uns gilt sie als ausgesprochen gut verträglich und wird in der Naturkosmetik gern verwendet.
Frankreich
Hypericum perforatum L.
In vielen Haushalten hat Johanniskrautöl mit seiner kräftigen Farbe einen festen Platz im Badezimmerschrank. Sein Eigenduft bleibt dezent, mit einer krautigen, ledrigen Note. Für eigene Mischungen mit ätherischen Ölen eignet es sich gut als Grundlage.
75 ml · 500 ml
Spanien
Prunus amygdalus Batsch var. dulcis
Mandelöl süss zählt zu den beliebtesten Pflegeölen der Welt und gilt als ausgesprochen verträglich, selbst bei empfindlicher Babyhaut. Sein Eigenduft ist mild und nussig, mit einer feinen, öligen Note. Pur aufgetragen eignet es sich für den ganzen Körper, von den Händen bis zu den Füssen.
75 ml · 500 ml
Russland
Hippophae rhamnoides L.
Sanddorn-Fruchtfleischöl ist ein kostbares Pflegeöl, das mit seinem sonnigen Leuchten sofort ins Auge fällt. Sein Duft ist fruchtig mit einer feinen nussigen Spur. Schon in kleiner Beigabe bereichert es selbst angerührte Pflegemischungen und schenkt ihnen seine warme Farbe.
Frankreich
Helichrysum italicum (Roth) G.Don
Warm und würzig duftet dieses Pflanzenwasser, mit einer Note, die an einen orientalischen Gewürzbasar erinnert. Hinter dem überraschenden Duft verbirgt sich ein Pflegewasser, das vor allem bei anspruchsvoller, reiferer Haut zum Einsatz kommt.
75 ml · 500 ml
80 durchsichtige Messbecher aus Kunststoff mit Skala bis 30 ml, in einer Stange verpackt. Zum Abmessen und Anmischen kleiner Mengen.
Becherglas mit 150 ml Inhalt zum Abmessen und Anrühren deiner Mischungen und Rezepturen.
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7 Farben
Nachfüllbarer Inhalator aus Aluminium und Glas für deine Mischung ätherischer Öle, in 8 Farben. Diskret für unterwegs, ohne den ganzen Raum zu beduften. Mit 9 x 1.5 cm passt er in Schreibtisch, Han...
8 FarbenÄtherische Öle sind hochkonzentrierte Essenzen — ein einziger Tropfen enthält die Wirkstoffe von Gramm oder gar Kilos Pflanzenmaterial. Deshalb gilt: Immer verdünnen, immer physiologisch dosieren.
Jahre Erfahrung in der Auswahl und Prüfung ätherischer Öle
Jedes Öl beurteilen wir zuerst mit der Nase, nach Duftprofil, Charakter und Authentizität. Mit unserer langen Erfahrung erkennen wir sofort, ob ein Öl naturrein und unverfälscht ist.
Farbe, Klarheit und Konsistenz geben Hinweise auf Frische, Reinheit und korrekte Lagerung. Trübungen, Verfärbungen oder ungewöhnliche Viskosität schliessen ein Öl sofort aus.
Das chemische Profil jedes Öls wird wissenschaftlich analysiert. Die Gaschromatographie legt alle Inhaltsstoffe offen und bestätigt zweifelsfrei, dass kein synthetischer Zusatz, kein Streckmittel und kein Fremdstoff enthalten ist.
Sibylle ist mit den Kräutern ihrer Grösi aufgewachsen und hat in den 1980er Jahren die ätherischen Öle entdeckt. Zurück in der Schweiz hat sie dieses Wissen in Florentia gesteckt. Heute führt sie Florentia mit ihrer Familie und einem kleinen Team.
Wir arbeiten eng mit Destillerien und Fachleuten auf der ganzen Welt zusammen, viele davon schon lange. In unser Sortiment kommt nur, was wir auch für uns und unsere eigene Familie wählen würden.
«Die Natur hält die besten Antworten auf Fragen zu unserem Wohlbefinden bereit, man muss nur wissen, wie man sie liest.»