Cistrosenhydrolat Bio 75 ml
Hydrolate · Spanien

Cistrose

Cistus ladanifer L.

CHF 10.50 75 ml

Cistrosenhydrolat duftet balsamisch, getragen von einem feinen Hintergrund, der an Marzipan erinnert. Während manche Nase zuerst an Heftpflaster denkt, können sich Liebhaber ausgefallener Düfte gut dafür erwärmen. Ein eigenwilliges Wasser mit viel Charakter, das neugierige Nasen belohnt.

Herkunft Spanien
Gewinnung Wasserdampfdestillation
Pflanzenteil Zweige und Blätter
Qualität Zertifiziert Bio
balsamisch

Versand am selben Tag bei Bestellungen vor 12 Uhr
Abholung vor Ort in Köniz möglich

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Cistrose in der Aromatherapie

Pflege mit Biss

Laut Eliane Zimmermann ist Cistrosenhydrolat noch stärker zusammenziehend als das ätherische Cistrosenöl und eignet sich auch für gestaute Haut. Bei feinfühligen Menschen soll es zudem an tief verborgene Gefühle rühren und bei seelischer Aufräumarbeit helfen.

Wenn Fältchen sichtbar werden

Als Gesichtswasser für reife Haut wird Cistrosenhydrolat in der Aromatherapie gern empfohlen. Nach dem Abschminken kommt es auf ein Wattepad und wird damit sanft über das Gesicht gestrichen.

Zwei Wässer im Duett

Wer den strengen Duft abrunden möchte, mischt Cistrosenhydrolat gern mit Rosengeranienhydrolat. Vor dem Einölen aufgesprüht, bereitet diese Mischung die Haut auf das Körperöl vor.

pH 2,9 bis 3,5

Damit zählt es zu den sauersten Hydrolaten überhaupt. Der Säureschutzmantel der Haut liegt mit etwa 5,5 deutlich darüber. Jede ganze Stufe der Skala steht dabei für zehnmal mehr Säure.

Cistus ladanifer
Botanik

Die Pflanze hinter dem Öl

Die Lack-Cistrose, botanisch Cistus ladanifer L., ist ein Strauch aus der Familie der Cistaceae. Trotz ihres Namens ist sie mit den Rosen nicht verwandt. Der Name spielt nur auf die Form ihrer Blüten an. Purpurrote Flecken zieren die Kronblätter und machen die Art unverwechselbar.

Beim Destillieren strömt heisser Dampf durch die Zweige samt Blättern und durch die Blüten und löst die Duftstoffe aus der Pflanze. Kühlt er ab, sammelt sich ein aromatisches Wasser, das die wasserlöslichen Anteile aufgenommen hat. Darum riecht es dem ätherischen Öl sehr ähnlich.

Die leicht behaarten Blätter sind von einem klebrigen Film überzogen.

Aus dem Harz der Pflanze entsteht Labdanum, in der Parfümerie ein geschätzter Fixateur.

Im Handel begegnet einem auch die Schreibweise Zistrose, beide stehen für dieselbe Pflanze.

Herkunft

Wo die Sonne regiert

Die Cistrose ist ein typisches Gewächs der Mittelmeerländer und braucht viel Wärme, um sich wohlzufühlen. Lange Trockenzeiten im Sommer steckt sie gut weg. Zu Hause ist sie auf der Iberischen Halbinsel, in Spanien ebenso wie im benachbarten Portugal. Auch in Frankreich ist sie anzutreffen. In Portugal lassen sich ganze Landstriche geradezu erriechen, wenn die warme Sommerluft den Duft der Büsche trägt.

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Sibylle ist mit den Kräutern ihrer Grösi aufgewachsen und hat in den 1980er Jahren die ätherischen Öle entdeckt. Zurück in der Schweiz hat sie dieses Wissen in Florentia gesteckt. Heute führt sie Florentia mit ihrer Familie und einem kleinen Team.

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