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Wirkung ätherischer Öle

Die Aromatherapie ist eine direkte Untergruppe der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde). Pflanzen enthalten neben Wasser, Flavone, Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe und anderen Stoffen auch ätherische Öle. Ein ätherisches Öl wiederum enthält eine Vielzahl von unterschiedlichen chemischen Komponenten. (im Schnitt ca. 100) Viele dieser Inhaltsstoffe sind allerdings noch nicht identifiziert.

Terpene

Ester

Kumarine

Alkohol

*Phenole

Lactone

*Ketone

Phenylether

 

Aldehyde

Oxide

 

Ein ätherisches Öl besteht jedoch aus mehr als bloss seinem Duft. Je nach Schwerpunkt der Inhaltsstoffe und Dosierung wirken die ätherischen Öle entweder stärker auf die körperliche oder seelische Ebene.

Ätherische Öle von guter Qualität sind ph-neutral bis leicht sauer, das erklärt weshalb viele dieser Öle antibakteriell wirken. Je nach Inhaltsstoffen wirken sie unter anderem auch:

  •   Antiseptisch, erfrischend & stimulierend
    => Monoterpene
  • Beruhigend, entzündungswidrig & hautregenerierend
    => Sesquiterpene
  • Immunstimulierend, stimmungsaufhellend & hautfreundlich
    => Alkohol(e)
  • Antiviral, beruhigend & entzündungshemmend
    => Aldehyde
  • Entkrampfend & ausgleichend
    => Ester
  • Auswurffördernd & schleimlösend
    => Oxide

(*) Stark phenol- und ketonhaltige Öle wie z. B. Piment, gewisse Minzen, Thymian (thymol & carvacrol), Rosmarin (borneon & verbenon), Salbei , Dill & Ysop (diese Liste ist nicht abschliessend) sollten nicht von Laien verwendet werden.

Faszinierend ist auch die Tatsache, dass isolierte Bestandteile, welche alleine reizend oder schädigend wirken, in der Synergie, d.h. Im Zusammenspiel mit den anderen chemischen Bestandteilen eines oder mehrer ihre Agressivität wieder verlieren.

Ich möchte die "Wirkung ätherischer Öle" abschliessen mit einem Zitat von Monika Werner. An einem Kurs im letzten November sagte sie:

"Es gibt keine schlechten Öle, nur schlecht informierte Verbraucher!"